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Web-Tourismus untersuchte im Zuge der jährlichen Trendumfrage auch die Verteilung des Besucheraufkommens (Traffic) sowie des Buchungsaufkommens über den Verlauf des Jahres 2008.
Die Frage, „wann“ die Unternehmen überdurchschnittlich hohen Traffic und überdurchschnittlich viele Buchungen auf ihren Online-Präsenzen verzeichneten, hat interessante Ergebnisse zu Tage gefördert, die sich vor allem auch zwischen den Branchen stark unterscheiden.
Was den monatlichen Webseiten-Traffic über alle befragten Unternehmen hinweg betrifft, so zeigte sich 2008 erneut der Januar mit 47,7% am stärksten, gefolgt mit Abstand vom Juli (40,6%) und Februar (37,9%). Auch 2007 präsentierten sich vor allem die Monate Januar, Februar und Juli als die besucherstärksten Monate des Jahres. Die zwei Spitzen (Jahresanfang und -mitte) sind 2008 wie auch 2007 wieder deutlich zu finden. 2008 zeigten sich April und November als die Monate mit dem im Durchschnitt geringsten Traffic. Die unten angeführte Grafik stellt die Monate mit einem überdurchschnittlichen Besuchsaufkommen den Monaten mit einem überdurchschnittlichen Buchungsaufkommen gegenüber. Bezogen auf die Gesamtbranche präsentierten sich 2008 Januar sowie Februar als die beiden stärksten Monate in puncto Buchungen (Frühbucherrabattstrategie), gefolgt vom Juli. Diese Aussagen über die Gesamtbranche sind stark von den Ergebnissen der Veranstalter geprägt, weshalb sich in den guten Werten der frühen Jahresmonate insbesondere auch die Aspekte zur Ausnutzung von Frühbucherrabatten widerspiegeln. Der Vergleich des Besuchs- mit dem Buchungsaufkommen muß daher nochmals teilbranchenspezifisch betrachtet werden.
Der April, Oktober und November 2008 waren die Monate mit dem durchschnittlich geringsten Buchungsaufkommen, gemessen über alle Branchen. Es bestätigt sich die Feststellung des Vorjahres, daß sich vor allem das vierte Quartal als besonders buchungsschwach herausstellte und das erste Quartal als das buchungsstärkste.
ausführlicher in den laufenden Newslettern
zum Artikel „Online-Tourismus 2008“
zur Studie „Web-Tourismus 2009“
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